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Consultants

 

Michael Naatz, M.A., BCaBA (Certificant 0-16-7006) Michael Naatz

Michael sammelte erste Erfahrungen im Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen während seines Zivildienstes als Fahrer im Behindertenfahrdienst. Seine durchweg positiven Eindrücke aus dieser Zeit führten ihn zu einem Studium der Soziologie an der Universität Bayreuth und der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz, das er mit dem Titel eines "Magister Artium" (M.A.) abschloss. Während seines Studiums arbeitete Michael in einer Wohneinrichtung für Senioren, in der er ältere und behinderte Menschen betreute und ihnen bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Aufgaben und Bedürfnisse half. Im Anschluss daran machte er von 2006 bis 2008 eine Ausbildung zum Heilpraktiker und arbeitete nach seinem Abschluss in selbständiger Tätigkeit unter anderem auch mit Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS). Hierbei vertiefte er sein Verständnis und seine Kenntnisse über Autismus, vor allem durch seine Arbeit als Integrationshelfer, bei der er zunächst einen 17jährigen Schüler mit der Diagnose Autismus in einer Förderschule begleitete und im Anschluss daran mit einem 7jährigen autistischen Schüler an einer Regelschule arbeitete. Letzterer wurde durch die Knospe-ABA GmbH gefördert und somit begann Michael im Jahr 2009 seine Tätigkeit als Co-Therapeut nach der von der Knospe-ABA angewandten ABA/VB-Methode. Aufgrund seiner vielen Erfahrungen und der exzellenten Rückmeldungen seiner Arbeit als Co-Therapeut und Integrationshelfer wurde Michael im Sommer 2011 eine Ausbildung zum Consultant bei der Knospe-ABA GmbH angeboten. Während seiner Traineezeit hatte Michael die Gelegenheit, neun Knospe-ABA Consultants bei ihrer Arbeit zu begleiten, von ihnen zu lernen und hierbei mit über 50 verschiedenen Kindern mit ASS und anderen Entwicklungsstörungen zu arbeiten. Parallel dazu studierte er die wichtigste englische ABA-Fachliteratur und lernte unter der Supervision von Robert Schramm eigene Programme und Empfehlungen zu entwickeln. Zusätzlich zu internen Workshops der Knospe-ABA GmbH profitierte Michael vom dreitägigen Workshop von Dr. Vince Carbone "Lehrmethodik in Kommunikationsfertigkeiten für Kinder mit Autismus und anderen Entwicklungsstörungen" in Zürich im November 2011. Im Frühjahr 2013 hat sich Michael durch einen mehrtägigen Aufbau-Workshop im Bereich ABA/VB in Rom fortgebildet, der auch von Dr. Vince Carbone gehalten wurde. Im November 2014 hat Michael am Workshop von Dr. Mary Barbera, RN, BCBA-D, in Köln mit dem folgenden Titel teilgenommen: "Using Applied Behavior Analysis and Verbal Behavior Strategies to Improve Autism Programming for both Toddlers and Teens with Autism". Im April 2017 hat Michael am Workshop von Laura Ferguson, BCBA, mit dem Titel "Teaching Communication and Social Skills to Children with Autism and Developmental Disabilities" teilgenommen. Im Frühjahr 2012 beendete Michael seine Ausbildung und arbeitet seitdem als ABA/VB-Consultant im Gebiet Nordrhein-Westfalen. Parallel zur Tätigkeit bei der Knospe-ABA GmbH hat Michael von 2013 bis 2015 am Fernstudium zum BCaBA (Board Certified Assistant Behavior Analyst) am IFKV (www.ifkv.de) in Zusammenarbeit mit der UNT (University of North Texas) teilgenommen. Seine Prüfung zum BCaBA hat er im März 2016 bestanden.


 


Anna Drabo, B.A. Pädagogik und SoziologieAnna Drabo


Anna Drabo absolvierte 2015 ihren Bachelor in Pädagogik und Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Rahmen ihres Studiums arbeitete Anna sechs Wochen in einer Tagesklinik für Kinder und Jugendliche in Krefeld. Dabei entwickelte sich der Wunsch mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen zu arbeiten. Während ihres Studiums arbeitete sie zwei Jahre unter der Leitung eines Consultants der Knospe-ABA GmbH als Tutorin bei einem Mädchen mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Dabei entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Verbal Behavior und Applied Behavior-Ansatzes. Das führte dazu, dass sie sich dazu entschloss ihre Bachelorarbeit über ABA zu schreiben, um ihre Kenntnisse in dem Bereich weiter zu vertiefen. Im Oktober 2014 begann Anna das Trainiee-Programm der Knospe-ABA GmbH und hatte währenddessen die Möglichkeit über 50 verschiedene Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung und anderen Entwicklungsverzögerungen kennenzulernen. Unter der Supervision von Robert Schramm, MA, BCBA und durch die Einarbeitung des Knospe-ABA Teams hat Anna gelernt, Verhaltensweisen zu analysieren, individuelle Förderpläne auszuarbeiten und Schulen als auch Kindergärten beratend zur Seite zu stehen. Ergänzend zu der Ausbildung und den damit verbundenen Fortbildungen, nahm Anna im November 2014 an dem Workshop "Using Applied Behavior Analysis and Verbal Behavior Strategies to Improve Autism Programming for both Toddlers and Teens with Autism“ von Dr. Mary Barbera, RN, BCBA-D in Köln teil. Seit April 2015 unterstützt Anna Familien und ihre Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen und anderen Entwicklungsverzögerungen in Norddeutschland.



Julia Siekmann, M.A. Clinical CaseworkJulia Siekmann


Julia sammelte erste Erfahrungen mit Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres im Sommer 2009. Sie arbeitete in einer Wohngruppe eines Fachkrankenhaus der „v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel“ in Bielefeld. Im Herbst 2010 nahm sie ihr Studium auf, arbeitete aber weiter in der Wohngruppe. Darüber hinaus begleitete sie Menschen mit einem besonderen Förderbedarf u.a. auf zahlreichen Reisen und nahm mehrmals als Betreuungsperson an Ferienspielen für Kinder mit ASS teil. In dieser Zeit konnte Julia Erfahrungen mit unterschiedlichen Fördermaßnahmen sammeln, wie z. B. dem TEACCH-Ansatz. Um Menschen mit Beeinträchtigungen und vor allem mit ASS helfen zu können, begann sie im Jahre 2010 für ein Kind, welches von Knospe-ABA gefördert wurde, als Tutorin zu arbeiten. Zum damaligen Zeitpunkt setzte sich Julia bereits aktiv mit der Methode ABA/VB und anderen Ansätzen zur Förderung von Kindern mit einem besonderen Förderbedarf auseinander. So lernte sie u.a. durch ein Praktikum im Therapiezentrum Bielefeld die Vorgehensweise des Autismus Ostwestfalen-Lippe e.V. kennen. Während ihres Masterstudiums in Clinical Casework an der Fachhochschule Münster, welches sie im Frühjahr 2015 erfolgreich abschloss, hatte sie erneut die Gelegenheit sich intensiv mit der Förderung von Kindern mit Entwicklungsstörungen und ASS zu beschäftigen. Sie nahm an dem Münsteraner MIA-Projekt („Münsteraner Intensivtherapie für Kinder mit ASS“) unter der Leitung von Prof. Dr. med. Röttgers teil. In den Seminaren erhielt sie weiteres theoretisches Hintergrundwissen über die autismusspezifische Verhaltenstherapie und besuchte einen PECS-Workshop (PECS - Picture Exchange Communication System). Im Rahmen des MIA-Projektes hatte sie die Gelegenheit zwei Jahre für ein weiteres Kind mit ASS als Tutorin im Raum Bielefeld zu arbeiten. Außerdem leitete sie eine Elterngruppe für teilnehmende Familien. Zusätzlich bildete sich Julia in 2014 in der Abenteuer- und Erlebnispädagogik fort, um in einem anderen Setting soziale Kompetenztrainings durchführen zu können. Sie arbeitet seitdem als Trainerin in diesem Bereich, vor allem mit Schulklassen, aber auch mit Kindern mit Beeinträchtigungen. Während ihrer Arbeit als Tutorin, die im Jahre 2010 begonnen hatte, hat Julia sich nicht nur hervorragende Kenntnisse bei der praktischen Arbeit angeeignet, sondern auch ein gutes theoretisches Wissen über ABA und den VB-Ansatz aufbauen können, welches sie durch die Teilnahme an dem Knospe-ABA Einführungsworkshop sowie dem Aufbau-Workshop II erweitern und festigen konnte. Zum Team der Knospe-ABA GmbH gehört Julia seit August 2015. Während der intensiven Einarbeitungszeit hat sie nicht nur zahlreiche Kinder mit ASS und anderen Diagnosen kennengelernt, sondern wurde in der Entwicklung von individuellen ABA/VB-Verhaltens- und Lernprogrammen im häuslichen, Schul- und Kindergartenumfeld, der Analyse der Verhaltensweisen, der Durchführung spezialisierter Beratungen sowie das Studieren der detaillierten Anwendung des Verbal Behavior-Ansatzes zur angewandten Verhaltenanalyse ausgebildet. Julia unterstützt Familien mit Kindern mit besonderem Förderbedarf in Norddeutschland. Neben Julias Tätigkeit bei der Knospe-ABA GmbH nimmt sie am Fernstudium zum BCBA (Board Certified Behavior Analyst) bei dem IFKV (www.ifkv.de) in Zusammenarbeit mit der UNT (University of North Texas) teil.



Elif Tuncer, B.A. Psychologie Esther Zobel


Elif ist in der Türkei geboren und in den Vereinigten Staaten aufgewachsen. Ihr Bachelor Studium (B.A.) in Psychologie hat sie an der Montclair State Universität in Montclair, New Jersey, USA, im Januar 2012 abgeschlossen. Gleich nach ihrem Studium hat sie für 14 Monate als ABA-Therapeutin in einer Frühförderschule in New York mit Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) und PDD-NOS im Alter von 1 bis 4 Jahren gearbeitet. Hierbei hat sie sehr umfassende Kenntnisse bei der Umsetzung der ABA-Strategien, Ausarbeitung von Verhaltensplänen, Aufgabenanalyse, Social Stories, Datenerhebung und Datenaufarbeitung erworben. Nach einem halben Jahr wurde sie zum Teamtrainer befördert. Ihr Aufgabengebiet war es neue Teammitglieder in die Methoden der angewandten Verhaltensanalyse einzuarbeiten sowie grundlegende Kenntnisse über Entwicklungsstörungen zu vermitteln. Elif ist mit folgenden Einstufungstests vertraut: VB-MAPP, ABLLS, Bayley-III, CARS2, PSI und PNM. Neben ihrer Tätigkeit als ABA-Therapeutin und Teamtrainer, hat sie als Forschungsanalyst in einer Non-Profit-Organisation in New York gearbeitet. Hierbei war es ihre Aufgabe, Kinder in Klassenzimmern zu beobachten und zu begleiten. Zur Datenanalyse hat sie verschiedene psychologische und statistische Softwares genutzt um Berichte, graphische Ergebnisse und Trends durch Forschungen heraus zu finden. Zusätzlich hat sie Forschungsberichte analysiert und Literaturberichte entwickelt. Elif vervollständigte ihre Facharbeit zum Board Certified Assistant Behavior Analysis (BCaBA) vom Florida Institute of Technologiy ABA Online-Programm und hat einen Leistungsnachweis verliehen bekommen. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr nach Europa, hat sie an den ABA/VB-Workshops von Robert Schramm, M.A., BCBA, teilgenommen. Im Herbst 2016 hat sie ihr intensives Training als ABA/VB-Consultant bei der Knospe-ABA GmbH begonnen, wobei sie, neben der Einarbeitung von Robert Schramm, die Arbeit von verschiedenen Consultants begleiten und von ihnen lernen durfte. Elif unterstützt Kinder mit ASS und ähnlichen Entwicklungsstörungen und ihre Familien in Süddeutschland. Parallel zu ihrer Tätigkeit als ABA/VB-Consultant absolviert sie ihre Supervisionsstunden, um die Prüfung vom BACB zum Board Certified Assistant Behavior Analyst in 2017 zu belegen.

 


 


Carolin Bäcker, Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, B.A.Carolin Bäcker


Ihre erste Erfahrung mit einem Kind aus dem Autismus-Spektrum sammelte Carolin im Jahr 2007 als Au Pair in den USA. Hierbei lernte sie den Applied Behavior Analysis-Ansatz kennen und bekam einen Einblick in diese Arbeitsweise. Diese Erfahrung führte zu der Entscheidung, nach ihrer Rückkehr, in Deutschland im therapeutischen Rahmen mit Kindern arbeiten zu wollen. Somit begann sie 2008 ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin. Nach erfolgreicher Examinierung schloss sich Carolin der pädiatrischen Praxis für Ergotherapie Kratz-Heinzig im Rhein-Main-Gebiet an und arbeitete dort mit Kindern, die unterschiedliche Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten aufwiesen. Nebenberuflich nahm Carolin die Arbeit als ABA/VB-Tutorin für die häusliche Betreuung eines Jungen mit einer Autismus-Spektrum-Störung auf. Im Jahr 2012 entschied sich Carolin für die Aufnahme des Studiums zur Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin B.A. an der Hochschule zu Darmstadt. Diese Phase nutzte sie erneut, um ihre Erfahrungen mit ABA auszuweiten, in dem sie fortan auch in der Kindertagesstätte als Tutorin für den Jungen tätig war. Nach dreijähriger Studienzeit erlangte Carolin im Jahre 2015 den akademischen Grad Bachelor of Arts Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin. Ihren beruflichen Einstieg fand sie in der Folge in einem Autismus-Therapie- und Beratungszentrum. Hierbei lernte sie Ansätze kennen, die nicht auf der Grundlage von ABA angewendet wurden. Somit kam sie weniger in Berührung mit der effektiven Arbeitsweise des ABA-Ansatzes, als sie sich erhofft hatte. Im Januar 2016 startete Carolin ihre Ausbildung bei der Knospe-ABA GmbH zum ABA/VB-Consultant und besuchte im März 2016 den ABA/VB-Einführungsworkshop von Robert Schramm. Carolin arbeitete mit ungefähr 50 Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen und anderen Entwicklungsverzögerungen und 10 Knospe-ABA Consultants während ihrer Einarbeitung. Sie beginnt ihre Arbeit als Consultant im Sommer 2016 und arbeitet mit Familien in der Region Kassel und im mittleren Teil von Deutschland.



Karen Reif, M.Sc. PsychologieKaren Reif


Karen schloss ihr Studium der Psychologie an der Universität zu Kopenhagen im Dezember 2014 mit einem Master of Science ab. Während des Studiums arbeitete Karen seit Januar 2011 als eins-zu-eins Tutorin für ein Kind und ab 2012 für ein weiteres Kind mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Darüber hinaus arbeitete sie als pädagogische Hilfskraft in einem integrativen Kindergarten. Zusätzlich war Karen von 2013 - 2014 als Gruppenleiterin einer Elterngruppe für Eltern von Kindern mit einer Entwicklungsstörung in Høje Taastrup in Dänemark tätig. Bei dieser Tätigkeit wuchs Karens Verständnis über die Vorteile von ABA gegenüber anderen traditionellen Interventionsmethoden, und ihr Wunsch weiter mit ABA zu arbeiten, wurde verstärkt. Im Juni 2013 begann sie ihre Arbeit als ABA-Consultant in Kopenhagen für eine Norwegische Firma, die ursprünglich von Dr. Lovaas gegründet wurde. Karen war verantwortlich für die Entwicklung auf ABA-basierenden individuellen Förderplänen für Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Sie arbeitete mit Kindern mit verschiedenen Herausforderungen, wie der Entwicklung von Sprache, Angstbehandlung, Toilettentraining sowie der Entwicklung von sozialen, motorischen und kognitiven Fähigkeiten. Neben der Entwicklung von Förderplänen, supervidierte Karen die Eltern und Tutoren der Kinder, und bewertete deren Fortschritte durch regelmäßige Durchführung von Intelligenztests, besonders dem WPPSI- und WISC-Test. Des Weiteren studierte sie die neueste ABA-Literatur und nahm an verschiedenen Weiterbildungskongressen zur angewandten Verhaltensanalyse teil; hierunter seit 2014 dem jährlichen ABA-International Kongress, wo sie verschiedene Workshops und Tutorien besuchte. Unter anderem nahm sie im Jahre 2014 an Mickey Keenans Workshops in Dänemark teil. Diese behandelten die ethischen Anforderungen für ABA-Consultants sowie „The Shaping Game”, um zu erlernen wie Verhaltensweisen verstärkt werden, die sich noch nicht im Repertoire einer Person befinden. Darüber hinaus nahm Karen an einem Training des Kopenhagener Kinder-Centrums teil, wobei sie eine Einführung zu PECS (Picture Exchange Communication System) erhielt. Beim ABA-International Kongress im Jahre 2014 nahm sie an Robert Schramms Vortrag über die Entwicklung von Kooperation durch die „7 Schritte zur Unterrichtskontrolle“ teil. Im Jahre 2015 lag ihr Hauptaugenmerk auf der Arbeit von Dr. Douglas Greer und seinen Kollegen. An Robert Schramms Workshop zu den „7 Schritten zur Unterrichtskontrolle als Alternative zu klassischen Löschungsprozeduren“ sowie Lin Dus, Susan Buttigiegs & Douglas Greers Workshop zu „Verbal Behavior Development Protocols from Imitation to Naming“ besuchte sie im Jahre 2016. Karen ist von Lübeck aus tätig und unterstützt die Förderung von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen und anderen Entwicklungsverzögerungen im Nordosten Deutschlands sowie in Dänemark.



Henriette Brandtberg, M.Sc. PsychologieHenriette Nielsen


Henriette schloss ihr Studium der Psychologie an der Universität zu Kopenhagen im Dezember 2014 mit einem Master of Science ab und hat mehrjährige Erfahrung im Bereich der Förderung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Herausforderungen. Während des Studiums war sie von Oktober 2010 bis Mai 2013 u.a. als Leiterin beim “Youth On Line Project” des Dänischen Roten Kreuzes tätig. Sie leitete von 2013 bis 2014 eine Elterngruppe für Eltern von Kindern mit einer Entwicklungsstörung in Høje Taastrup in Dänemark, und absolvierte außerdem im Herbst 2013 ihr Praktikum bei der Frederiksberg Familien- und Jugendberatung in Dänemark. Henriette erwarb ihre ersten Kenntnisse über ABA im Juli 2010 während der Arbeit als eins-zu-eins Tutorin für ein Kind mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Die durch ABA herbeigeführte Entwicklung wertschätzend, begann sie zwei weitere Kinder mit ASS nach ABA zu fördern, und arbeitete darüber hinaus als pädagogische Hilfskraft für diese Kinder in ihren integrativen Kindergärten in der Zeit von 2011 bis 2014. Im Juni 2013 begann sie ihre Arbeit als ABA-Consultant in Kopenhagen für eine Norwegische Firma, die ursprünglich von Dr. Lovaas gegründet wurde. Henriette war verantwortlich für die Entwicklung auf ABA-basierenden individuellen Förderplänen für Kinder mit ASS. Als Consultant und Supervisorin arbeitete sie mit Kindern mit verschiedenen Herausforderungen, hierunter sowohl der Entwicklung von Sprache als auch sozialen, motorischen und kognitiven Fähigkeiten. Des Weiteren hat sie Erfahrung mit Toilettentraining sowie Angstbehandlung. Mit dem Wunsch mehr zu erfahren, studierte Henriette die neuste ABA-Literatur und nahm seit 2014 an verschiedenen Weiterbildungskongressen über ABA teil, einschließlich dem jährlichen Kongress von ABA International (ABAI). Dies hat ihr ermöglicht an vielen Workshops und Vorträgen teilnehmen zu können, einschließlich einem Training des Kopenhagener Kinder-Centrum, wobei sie eine Einführung zum PECS (Picture Exchange Communication System) erhielt. Ferner besuchte sie den Workshop von Mickey Keenan in Dänemark im Jahre 2014 über die ethischen Anforderungen für ABA-Consultants sowie „The Shaping Game“, um zu erlernen wie Verhaltensweisen verstärkt werden, die sich noch nicht im Repertoire einer Person befinden. Beim ABAI-Kongress im Jahre 2014 besuchte sie Robert Schramms Vortrag über die Entwicklung von Kooperation durch die „7 Schritte zur Unterrichtskontrolle“. In 2015 lag ihr Hauptaugenmerk darauf die Arbeit von Dr. Douglas Greer und seinen Kollegen zu erforschen. In 2016 nahm sie an Robert Schramms Workshop zu den „7 Schritten zur Unterrichtskontrolle als Alternative zu klassischen Löschungsprozeduren“ beim ABAI-Kongress in Chicago teil, sowie dem Workshop von Dr. Joshua Jessel und seinen Kollegen mit dem Titel „Eine sicherere und effizientere Funktionsanalyse und daraus folgendem Interventionsmodel“. Henriette kommt in Nordrhein-Westfalen sowie in Kopenhagen, Dänemark, zum Einsatz.



Nadine Schramm (geb. Knospe)

Nadine KnospeNadine sammelte ihre ersten Erfahrungen mit Autismus als Betreuerin. Sie war damals keine Studentin von ABA, sondern ein Mensch, der Kindern mit Autismus ein besseres Leben verschaffen wollte. Sie erhielt ihre erste Anstellung bei Portia Iverson in Los Angeles, USA, um mit ihrem Sohn Dov zu arbeiten. Portia Iverson und ihr Mann gründeten Ende der 90er Jahre "Cure Autism Now" (jetzt "Autism Speaks"), die zu einer der größten Spenden- und Forschungsgruppen für Autismus in Amerika gehört. Durch ihre Arbeit mit Dov machte Nadine ihre erste Bekanntschaft mit ABA. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Therapeutin und arbeitete mit verschiedenen Methoden von ABA, TEACCH und PECS. Später arbeitete Nadine mit einem Jungen mit Autismus und fraX-Syndrom, der zu dem Zeitpunkt in den Anfangsstadien seines überwachten ABA-Programms vom Lovaas Institut (LIFE) in Los Angeles war. Obwohl Dr. Lovaas nicht direkt mit Garrett gearbeitet hat, war es sein Institut, das sein Programm überwachte und Nadine darin unterrichtete. Sie erhielt von 1999 - 2003 Lehrgänge in den neuesten Lovaas-Techniken, besuchte eine PECS-Fortbildung von Lori Frost & Andy Bondy, und war als führende ABA-Therapeutin für das Programm von Garrett zuständig. Von 2001 – 2003 hat Nadine neben dem häuslichen ABA-Programm Garrett für ein Jahr im Kindergarten und später auch in einer ersten Klasse einer Regelschule in Los Angeles nach ABA gefördert. Im Kalenderjahr 2003 hat sie sich Workshops in Verbal Behavior mit Dr. James Partington in Kalifornien, USA, unterzogen. Im Oktober 2006 hat Nadine am Workshop Nr. 5 von der Dr. Vince Carbone Klinik in New York, USA, teilgenommen, mit dem Thema: "Teaching Verbal Behavior in a Classroom Setting" ("Unterrichten von Verbal Behavior in einem Klassenzimmer"). Darauf folgte im November die Teilnahme am internationalen Autismus-Kongress in Buenos Aires, Argentinien. Im April 2007 bildete sich Nadine durch einen intensiven 4-tägigen ABA/VB-Workshop für fortgeschrittene Therapeuten und Consultants in London, UK, fort, gehalten von Holly Kibbe, BCBA und Cherish Twigg, BCBA von Establishing Operations Inc. Im Mai 2007 nahm Nadine an der internationalen ABA-Convention in San Diego, USA, teil und besuchte dort u. a. den Workshop "How to Train Caregivers in Functional Behavior Assessment and Treatment Development" ("Wie Betreuungspersonen in die funktionale Verhaltenseinstufung und Entwicklung einer Behandlungsmethode eingearbeitet werden"), abgehalten von Julia T. O'Connor vom Kennedy Krieger Institute and the Johns Hopkins School of Medicine, USA. Im Oktober 2007 folgte eine Teilnahme am internationalen Autismus-Kongress in Santa Fe, Argentinien.
Im November 2008 besuchte Nadine den Motor Speech Workshop von Elizabeth Kuegeler, MA, CCC-SLP, PROMPT Certified Instructor. Im November 2014 hat Nadine am Workshop von Dr. Mary Barbera, RN, BCBA-D, in Köln mit dem folgenden Titel teilgenommen: "Using Applied Behavior Analysis and Verbal Behavior Strategies to Improve Autism Programming for both Toddlers and Teens with Autism". Nach 6-jähriger europaweiter Tätigkeit als ABA/VB-Consultant, leitet Nadine nach der Geburt ihrer beiden Töchter das Büro- und Consultantteam der Knospe-ABA GmbH.